Nach einer kostenintensiven Motorgrundüberholung kam es an einer hochwertigen Segelyacht (Werft: Jongert, Niederlande) bereits nach kurzer Betriebszeit zu einem erheblichen Motorschaden.
Der Auftraggeber sah sich mit einer zentralen haftungsrelevanten Frage konfrontiert:
Handelt es sich um einen technischen Defekt – oder um einen Ausführungsfehler im Rahmen der Motorüberholung?
Ziel der Begutachtung
Ziel der Untersuchung war die gerichtsfeste Klärung der Schadensursache sowie die eindeutige Zuordnung zum Verantwortungsbereich:
Liegt ein Instandsetzungsmangel vor?
Oder beruht der Schaden auf einem technischen bzw. konstruktiven Defekt?
Technische Untersuchung
Im Rahmen der Begutachtung wurde eine umfassende Analyse aller relevanten Motorkomponenten durchgeführt:
Untersuchung der Pleuellager und Hauptlager
Befundung der Hubzapfen und Lagerzapfen der Kurbelwelle